{"id":1671,"date":"2013-07-26T16:33:38","date_gmt":"2013-07-26T14:33:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/?p=1671"},"modified":"2013-07-26T16:33:38","modified_gmt":"2013-07-26T14:33:38","slug":"heumessungen-durchgefuhrt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/2013\/heumessungen-durchgefuhrt\/","title":{"rendered":"Heumessungen durchgef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1672\" alt=\"Heumessung\" src=\"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Heumessung.jpg\" width=\"542\" height=\"115\" srcset=\"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Heumessung.jpg 542w, http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Heumessung-300x63.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 542px) 100vw, 542px\" \/><\/p>\n<p>Die Feuerwehr Averlak f\u00fchrt zur Zeit bei den Landwirten und Pferdehaltern die Heumessungen durch.<\/p>\n<p><strong>Aus versicherungsrechtlichen Gr\u00fcnden muss eine regelm\u00e4\u00dfige Heumessung mittels Heusonde und ein Aufzeichnen der Messergebnisse erfolgen.<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn scheinbar getrocknetes Heu eingebracht wird, ist die Lagerf\u00e4higkeit noch nicht erreicht. Selbst bei vermeintlich d\u00fcrrem Futter sind noch nicht alle Pflanzenzellen abgestorben und es ist noch zellgebundenes Wasser vorhanden. Dadurch kommt es \u00fcber die Restatmung zur \u201eSchwitz- oder G\u00e4rphase\u201c. Je feuchter, desto mehr Restatmung und damit W\u00e4rme und Kohlendioxid wird frei. Das Schwitzen entsteht beim Durchstr\u00f6men der w\u00e4rmeren Luft aus dem Inneren des Stockes durch die k\u00fchleren Au\u00dfenzonen.<\/p>\n<p><strong>Prozesse bei Selbsterhitzung<\/strong><br \/>\nDie gebildete W\u00e4rme staut sich vor allem bei dicht gelagertem Heu, d.h. schnell aufgesetztes<br \/>\nHeu und hohe Stapelh\u00f6hen f\u00fchren auf kleiner Grundfl\u00e4che infolge des Eigendruckes zu Verdichtungen. Dadurch kann es im inneren Kern bzw. unterem Teil des Heustockes nesterweise zum W\u00e4rmestau und damit zu st\u00e4rkeren Temperaturerh\u00f6hungen kommen. Nicht zuletzt tragen auch die Mikroorganismen selbst zur Erw\u00e4rmung bei. Zur Vermehrung ben\u00f6tigen sie neben Feuchtigkeit auch N\u00e4hrstoffe aus dem Heu, wodurch der Futterwert sinkt und sich die \u201emesophilen\u201c Bakterien durch die verst\u00e4rkte W\u00e4rmebildung vermehren. Bei feuchterem bzw. st\u00e4rker verschmutztem Heu geht der biologische Erw\u00e4rmungsprozess weiter in den thermophilen Temperaturbereich, wobei Temperaturen bis 75 \u00b0C entstehen k\u00f6nnen. In der anschlie\u00dfenden pyrophoren Phase (Selbstentz\u00fcndungsphase) treten chemische Zersetzungsprozesse ein, die letztlich zur Verkohlung (schwarzbraune Nester) bis hin zur Glutbildung und offener Flamme bei Sauerstoffzutritt f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Hei\u00dfen Heustock niemals selbst abtragen<\/strong><br \/>\nBei Temperaturen von 60 bis 70 \u00b0C ist alle f\u00fcnf Stunden der Heustock zu messen. Keinesfalls darf der Heustock selbst abgetragen werden. Die Verbindung von Luftsauerstoff und Hitze- bzw. Glutnestern f\u00fchrt unweigerlich zum Brand. Zu den Hauptursachen f\u00fcr eine Heuselbstentz\u00fcndung z\u00e4hlen neben angeregnetem Heu eine zu hohe Restfeuchte von \u00fcber 20 % bzw. eine zu schnelle Ernte von j\u00fcngerem Futter mit hohem Blattanteil, ferner das Einbringen von verschmutztem Futter mit hohem Bakterienbesatz und eine zu dichte Lagerung infolge zu hoher Stapelung des Futters.<\/p>\n<p><em>Autor: Dipl.-HLFL-Ing. Josef GALLER, LK Salzburg<\/em><br \/>\nQuelle:\u00a0http:\/\/www.landwirt.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\nDie Feuerwehr Averlak f\u00fchrt zur Zeit bei den Landwirten und Pferdehaltern die Heumessungen durch.\nAus versicherungsrechtlichen Gr\u00fcnden muss eine regelm\u00e4\u00dfige Heumessung mittels Heusonde und ein Aufzeichnen &hellip;","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5,4],"tags":[],"class_list":["post-1671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1671"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1676,"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1671\/revisions\/1676"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ff-averlak-blangenmoor.de\/wcms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}