Feuerwehr-App im Test

Thema: Einführung „Feuerwehr-App“, Knoten und Stiche

Ausrichter: Ole Kröger ( Gruppenführer )

 

Mit Blick in die Zukunft unterwegs

Am 18.10.2018 fanden sich fast alle unsere Mitglieder im Gerätehaus ein. Unser Gruppenführer Ole Kröger wollte diesen Dienstabend für die Einführung einer Neuerung nutzen. Hierzu war es erforderlich, dass die Mitglieder ihre Handys zum Dienst mitbrachten.
Zu Beginn sollte sich jeder eine „Feuerwehr-App“ auf sein Handy laden. Die weitere Einrichtung der App wurde dann von unserem Gruppenführer übernommen. Die „Feuerwehr-App“ dient in erster Linie einer besseren und kanalisierten Informationsweitergabe. So lassen sich über die App zum Beispiel feuerwehrinterne Termine abrufen und sich gleich bequem durch einen „Klick“ zu Diensten und Veranstaltungen an- bzw. abmelden. Die Gruppenführer und Wehrführer haben so einen direkten Überblick, mit welcher Mannschaftsstärke auf einem Dienstabend zu rechnen ist. Dieser Vorteil wirkt sich positiv auf die Dienstgestaltung aus.
Eine weitere entscheidende Funktion der „Feuerwehr-App“ wird durch den Newsverteiler gebildet. Es ist somit dem Vorstand möglich, gezielt Informationen an die betreffenden Mitgliedergruppen zu verteilen. Als Beispiel lassen sich so Informationen über Atemschutztechniken ausschließlich an Atemschutzgeräteträger senden. Alle anderen Mitglieder bleiben von den, für sie nicht relevanten Informationen, unbetroffen. Die Informationen werden bei den entsprechenden Empfängern durch einen Klingelton und eine Push-Nachricht auf dem Handy angezeigt. Die App bietet gegenüber der bisherigen Informationsverteilung über herkömmliche Messengerdienste in Gruppenchats die Vorteile, dass eine DSGVO konforme Informationsverteilung stattfindet. Auch werden nicht ständig alle Mitglieder mit Informationen beaufschlagt, die eigentlich nur kleine Mitgliedergruppen interessieren. Ebenso ist für den Vorstand eine Informationsverteilung deutlich einfacher, da nicht mehr unzählige Gruppenchats bei Messengerdiensten eingerichtet und verwaltet werden müssen.
Die neue „Feuerwehr-App“ bietet neben den genannten Vorteilen auch unzählige weitere Funktionen. So lassen sich Alarmierungen zu Einsätzen empfangen, die dann mit einer Rückmeldefunktion auf dem Alarmmonitor im Gerätehaus den eintreffenden Kameraden anzeigen, mit wievielen Atemschutzgeräteträgern, Gruppenführern, etc. bei dem Einsatz zu rechnen ist. Auch können über Die App die Stati der Einsatzfahrzeuge eingesehen werden, Unwetterwarnungen empfangen werden und Partner von Mitgliedern automatisch informiert werden, wenn Mitglieder zu einem Einsatz fahren.
Die App befindet sich ständig in der Weiterentwicklung und der Feuerwehr Averlak-Blangenmoor ist es möglich konstrucktiv durch die einbringung von Erfahrugswerten die App-Entwicklung zu begleiten und neue Funktionen zu entwickeln. zur Zeit befindet sich die „Feuerwehr-App“ in unserer Wehr in einer Testphase.

Nachdem die Kameraden die App erfoglreich eingerichtet haben, begann die
Einweisung in die App und deren Funktionen für die Mitglieder.
Zum Schluss wurde dann noch eine Probealarmierung über die App durchgeführt, um die ordnungsmäßige Funktion mit Erfolg zu testen.
Nach der Schulung wurden zwei weitere Stationen an diesem Abend abgearbeitet.
Das Dokumentations-Team traf sich am MZF, wo Ole Kröger einige Neuerungen in der Einsatzdokumentation mitteilte. Unser Kamerad Marco Dreeßen hat den weiteren Mitgliedern eine Auffrischung im Themenbereich Knoten und Stiche gegeben.