Dienstabend: Atemschutzüberwachung mit neuer Technik

 

Den Dienstabend am Donnerstag, 6. September, nutzten wir, um den Umgang mit unserer neuen Technik zu schulen. Die Atemschutzüberwachung sollte mit den beiden neuen Einsatztablets geübt werden. Bisher nutzten wir ein speziell dafür gebautes Brett zur Überwachung, nun kann dies per App erfolgen.

IMG_4477Die App ist einfach zu bedienen, alles ist übersichtlich beschrieben. Zunächst werden die Geräteträger aus einer Liste ausgewählt und die Anfangsdrücke ihrer Atemluftflaschen eingetippt. Dann wird der Einsatz gestartet, eine Uhr läuft herunter. Sie erinnert den Überwachenden, regelmäßig den Druck auf den Flaschen des Angriffstrupps abzufragen. Damit kann die Atemschutzüberwachung den Überblick behalten und entscheiden, wann der Rückzug aus dem Brandobjekt angetreten werden muss. Des Weiteren können in der Überwachungs-App Daten zum Vorgehen des Trupps protokolliert werden. Der Standort des Angriffstrupps, sein Status sowie seine Meldungen können eingetragen werden. Am Ende werden dann die Enddrücke der Atemluftflaschen verzeichnet. Danach lässt sich das Protokoll des Einsatzes in eine PDF-Datei umformen und kann auch ausgedruckt werden. Bis zu acht Trupps können pro Tablet gleichzeitig überwacht werden.

Nachdem unsere Mitglieder eine theoretische Einweisung in die Technik bekommen hatten, sollte das Ganze praktisch geübt werden. Hierfür wurden zwei Gruppen gebildet, die sich mit der Atemschutzüberwachung am Tablet auseinandergesetzt haben. Jede Gruppe stand im Funkkontakt zu einem Feuerwehrmitglied, welches den Einsatz unter Atemschutz simulierte und eine fiktive Einsatzlage abarbeitete. Zum Schluss wurde das Vorgehen besprochen und die Tablets wieder einsatzbereit gemacht.