Neue Pressluftatmer für die Feuerwehr

Vier neue Geräte für die Averlaker Feuerwehr

Über 20 Jahre alt waren die bisher in der Feuerwehr Averlak eingesetzten Pressluftatmer. Jetzt ist es Zeit für neue Geräte, die den Sicherheitsstandard auf ein neues Level heben.

Pressluftatmer sind mit das wichtigste Werkzeug der Feuerwehr, mit ihrer Hilfe können die Feuerwehrmitglieder im Einsatz Bereiche betreten, in denen Atemgifte wie Rauchgase, CO-Gase oder Ammoniak vorherrschen, ohne sich dabei einer Gefährdung auszusetzen. Jeder Atemschutzgeräteträger wird für einen Einsatz unter schwerem Atemschutz ausgebildet und muss jährliche Eignungsprüfungen ablegen. Aber auch das Gerät muss besondere Anforderungen erfüllen!

DSCF4188Mit den neuen Pressluftatmern von der Firma MSA ist die Feuerwehr Averlak mit der aktuell modernsten Technik in diesem Bereich ausgerüstet. So ist nicht zuletzt die ergonomisch geformte Trägerplatte samt Tragegurte eine angenehm auffallende Neuerung für unsere Mitglieder. Hierdurch sitzen die schweren Geräte viel angenehmer und passgenauer auf dem Rücken des Atemschutztgeräteträgers und reduzieren somit deutlich die Bewegungseinschränkung durch die Geräte. Auch viele lebensrettende Funktionen bieten die neuen Pressluftatmer: Fest am Gerät ist beispielsweise ein Totmannmelder verbaut, der nach seiner Aktivierung die Bewegung des Trägers aufzeichnet und sich lautstark durch einen Piepton sowie eine Blitzleuchte bemerkbar macht, sobald sich der Geräteträger in einer Notsituation befindet. Sollte es zu einem Atemschutzunfall kommen, kann so das Auffinden des verunfallten Kameraden durch einen Sicherungstrupp schneller erfolgen. Auch ein Rettungsgeschirr ist in den neuen Geräten verbaut, mit dem eine Eigensicherung oder auch eine Selbstrettung aus Höhen erfolgen kann. Sollte es zu einem Notfall kommen, lässt sich als Zusatzfunktion das Atemschutzgerät durch einen Handgriff abwerfen. Der Atemschutzträger trägt dann nur noch den Hüftgurt, mit dem dann eine Schnelle Rettung als Anschlagpunkt eingeleitet werden kann.

Abgerundet wird das neue Equipment durch eine Atemschutznotfalltasche der Firma MSA. In ihr befindet sich eine Pressluftflasche zur Versorgung mit Luft im Notfall, sowie eine Rettungshaube. An die Pressluftflasche kann über einen Druckminderer sowohl ein herkömmlicher Lungenautomat sowie die Fluchthaube angeschlossen werden. Zusätzlich ist verschiedenes Handwerkszeug für einen Rettungseinsatz in der Tasche untergebracht.