Großübung auf Eisenbahnbrücke Hochdonn

Hochbrücke

In der Nacht vom 24.08. auf den 25.08.2013 wurde eine Großübung auf der Eisenbahnbrücke in Hochdonn durchgeführt. Einige Averlaker Kameraden haben sich bereit erklärt bei der Übung als Statisten mitzuwirken. Auch der aus unserer Wehr stammende Pressesprecher der Amtswehr Burg-St. Michaelisdonn war für die Betreuung der Presse im Einsatz.

Das Szenario:

Am 25.08.2013 um 01:00 Uhr kam es auf der Bahnstrecke 1210 bei Bahn-km 88,500 auf der Eisenbahnhochbrücke zu einem folgenschweren Bahnunfall. Die Lok erlitt einen Kabelbrand, weshalb der Lokführer eine Notbremsung einleitete. Der Lokführer gibt den Notruf an die DB Netz AG ab. Ob es verletzte Personen gibt konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.
Um 01:10 Uhr wird die Feuerwehr Hochdonn mit dem Einsatzstichwort: FEU Bahn R1 bei Bahn-Km 88,500 alarmiert.

Nach der Alarmierung galt es für unsere Kollegen der Hochdonner Feuerwehr die Lage zu erkunden und weitere Maßnahmen zu treffen. Die zu lösenden Aufgaben waren unter Anderem die Rettung der Verletzten, Die Absicherung der Unfallstelle, die Brandbekämpfung und das Aufbauen einer funktionierenden Einsatzleitung. Für letzteres stand dem Einsatzleiter die Technische Einsatzleitung zur Verfügung.

Das Besondere an dieser Übung war die Unfallsituation mit mehreren Schwerpunkten und somit die Koordinierung der eingesetzten Kräfte. An der Übung waren folgende Organisationen beteiligt:

  • Freiwillige Feuerwehr Hochdonn
  • Pflichtfeuerwehr Burg
  • Feuerwehrbereitschaft Kreis Dithmarschen der 3. LZ
  • TEL Kreis Dithmarschen
  • THW Burg-Hochdonn
  • Rettungsdienst Kooperation in S-H gGmbH
  • Deutsches Rotes Kreuz Betreuungsgruppe St. Michaelisdonn
  • Kreis Dithmarschen FD 211 Katastrophenschutz
  • Kreisfeuerwehrverband Kreis Dithmarschen
  • DB Notfallmanagement
  • NOB
  • BPOL
  • LPOL

Eine besondere Schwierigkeit stellte die Enge der Einsatzstelle und der Zufahrten dar. So musste das Anfahren der Kräfte genau strukturiert werden. Die Ausleuchtung übernahm das THW.

Den Bericht von SAT1 finden sie hier